- Manchmal beginnt alles, wenn nichts bleibt.
- Wenn Du keinen Sex hast, wirst Du kein glückliches Sexleben haben.
- Missbrauchtes Vertrauen ist die tiefste Wunde, die Du zufügen kannst.
- Dein Körper hat viel mehr Lustpunkte, als Du bisher kennst. Erforsche ihn.
- Guter Sex beginnt mit ehrlicher Kommunikation.
- Sex ist, neben der Liebe, die stärkste Kraft, die Menschen bewegt.
Wäre es anders, wären wir schon längst ausgestorben. - Mache niemals abfällige Bemerkungen oder Dich lustig über den Körper Deiner Partnerin, Deines Partners und über erotische, sexuelle Fantasien, Wünsche und Begierden.
- Wirklich guten Sex lernst Du nicht mit Pornos. Du lernst ihn, wenn Du Dich den unendlichen Möglichkeiten der sexuellen Spiele öffnest – mit Achtsamkeit, Neugier und Lust.
- Wirklich guter Sex entsteht, wenn Dein Sex und mein Sex sich zu unserem Sex entwickeln.
- Du lebst jetzt, in diesem Körper. Darum solltest Du die sehr vielfältigen sexuellen Spiele erforschen.
- Wenn Du nicht sagst, was Du magst und willst, wird es auch niemand erraten.
- Scham ist die stärkste Bremse beim Sex.
Schamlosigkeit verstört oder verletzt andere.
Schamfreiheit ist das Schönste, was beim Sex passieren kann. - Wenn Du Sex nicht zu einer Priorität in Deinem Leben machst, wirst Du keine glückliche Sexualität erleben.
- Akzeptiere die Andersartigkeit Deiner Partnerin oder Deines Partners und freue Dich darüber, wenn er oder sie etwas aus Liebe gerne für Dich tut.
- Folge beim Sex nicht der Gier und der Erregung.
Folge der Lust und dem Genuss. - Wenn Du Dich nicht um eine erfüllte Sexualität kümmerst, wirst Du es irgendwann, spätestens wenn Du alt wirst, sehr bereuen.
- Es ist eine Kunst, Deine Wünsche und Bedürfnisse zu kommunizieren, bevor diese irgendwann zu Forderungen werden. Lerne sie.
- Beim Sex etwas zu tun oder zuzulassen, wozu Du in dem Moment kein Ja hast, verletzt Dich selbst.
- Jede erotische Fantasie und jede sexuelle Spielart lassen sich in fünf Kategorien einordnen.
– Ich habe darauf Lust, weil es mich antörnt.
– Ich habe Lust darauf, weil es Dich antörnt.
– Ich bin daran interessiert und will es erforschen.
– Ich bin ambivalent.
– Ich habe darauf keine Lust, weil es mir nicht entspricht.
- Wenn Du eine sexuelle Spielart ablehnst, dann erforsche, ob es eine Grenze ist, die Dir wirklich entspricht, oder ob ein Glaubenssatz Dich daran hindert, sie genießen zu können.
- Wenn es nicht Dein Wunsch und Dein Bedürfnis ist, die Wünsche und Bedürfnisse Deines Partners oder Deiner Partnerin zu erfüllen, ist keine erfüllende Liebesbeziehung möglich. Das gilt für beide gleichzeitig.
- Beschämungen sind sehr schmerzhafte Verletzungen, die nur langsam und schwer heilen.
- Folge Deiner Neugier und Deiner Lust, bevor Du einem Widerstand folgst.
Vielleicht ist da gar keiner. - Sex ohne Herzverbindung ist herzlos.
Herzloser Sex ist würdelos. - Wenn Du beim Sex auf einen Widerstand in Dir triffst, dann überprüfe, ob da auch Neugier ist. Wenn ja, folge dieser – nicht Deinem Widerstand.
- Es ist töricht, Deine Wünsche und Bedürfnisse nicht auszusprechen und insgeheim zu erwarten, dass diese erraten werden oder Dein Gegenüber von selbst darauf kommt.
- Es gibt zwei gute Gründe, auf dem Spielfeld von Liebe, Sex und Lustgenuss etwas zu tun:
– Du tust es, weil es Dich und den oder die andere antörnt.
– Du tust es, weil es Dich antörnt, dass es den oder die andere antörnt. - Tust Du etwas aus anderen Gründen, ist es verletzend – für beide.
- Sei dankbar für alles, was Dein Partner oder Deine Partnerin aus Liebe für Dich tut – besonders dann, wenn es nur für Dich ist und er oder sie es deshalb gerne tut.
- Wenn Du beim Sex etwas nicht mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin erleben kannst, dann überprüfe, ob Du es später einmal bereuen wirst, und finde gegebenenfalls Wege, dass es möglich wird.
- Deine unerfüllten Wünsche und Bedürfnisse werden zu Erwartungen, dann zu Ansprüchen, dann zu Forderungen – wenn Du sie nicht vorher kommunizierst.
- Sex beim Älterwerden? Wenn’s so nicht mehr gut geht, dann geht’s eben anders. Öffne Dich den vielen Möglichkeiten.
- Erfüllst Du die Wünsche und Bedürfnisse Deines Partners oder Deiner Partnerin? Nach Nähe, Verbundenheit, Gemeinsamkeit, Wärme, Körperlichkeit, Sinnlichkeit, Sex, wildem Spiel, Ausgelassenheit oder Stille? Nein? Und Du wunderst Dich, dass Deine Liebesbeziehung Dir nicht das gibt, was Du Dir wünschst?
- Wenn Du nicht von Herzen gibst, was Dein Partner oder Deine Partnerin sich wünscht und begehrt, wirst Du nicht erhalten, was Du Dir wünschst und begehrst. Du erntest, was Du säst – nicht umgekehrt.
- Hast Du am Anfang Deiner Liebesbeziehung gefragt:
– Wie gehst Du mit Konflikten um?
– Wie viel emotionale Nähe brauchst Du?
– Was bedeutet für Dich gute Sexualität?
– Welche Berührungen liebst Du?
– Was brauchst Du, um Dich wirklich geliebt zu fühlen?
– Was wirst Du mir wahrscheinlich niemals geben können,
weil es einfach nicht Deiner Natur entspricht?
Nein?
Dann wird es höchste Zeit.
