Von Angsthasen und Blindschleichen

Ist dir schon mal aufgefallen, dass wir eigentlich alle unsere Problem auf das Thema Angst zurückführen können? Wenn wir lange genug graben, steht am Ende unserer Probleme immer irgendeine Angst.

Das Fatale daran?

Wir sind regelrecht blind dafür, verschließen die Augen, projizieren auf andere Menschen, die Umstände oder was auch immer, nur um unserer Angst nicht begegnen zu müssen.

Kennst du die Geschichte von den Zwillingen, einer inzwischen sehr erfolgreicher und wohlhabender Geschäftsmann, der andere obdachlos. Als sie gefragt wurden, was der Grund für ihre Lebensrealität ist, gaben beide das Gleiche an:
„Mein Vater war Alkoholiker“.

Was lehrt uns diese Geschichte? Du kannst alles als Grund für deine Lebensrealität nehmen und die Verantwortung dahin delegieren!

Aber nützt dir das was? Ich behaupte nein!

Denn nur wenn wir uns der hinter unseren Problemen liegenden Angst zuwenden, sie zulassen, sie anerkennen – können wir sie wandeln. In Mut und Kraft. Und das wird unser Leben verändern – ganz sicher.

Hat das Resonanz in dir?

Was für eine Angst plagt dich hinter deinen Problemen? Möchtest du das gerne heraus finden, oder mit deinem Thema weiter kommen?

Dann habe ich ein gutes Angebot für dich.

Verliebt, verliebt… getrennt.

Kennst du das auch, dass du dich neu verliebst, es wunderschön ist und du denkst:

endlich ist es der/die Richtige?

Und dann: geht es auf einmal nicht weiter, Probleme tauchen auf, die Gespräche verlaufen fruchtlos, „der/die Andere ist falsch“, will nicht weiter, die Beziehung funktioniert einfach nicht mehr und die Trennung wird ausgesprochen.

Dieses Phänomen ist allgegenwärtig und betrifft alle Altersgruppen. Mir begegnet dies derzeit häufig in „meiner“ Altersklasse, was einerseits erstaunlich ist, denn diese Menschen haben ja schon viel gelernt in ihrem Leben und wollten doch „dieses Mal“ alles anders und besser machen als in den bisherigen erfolglosen Versuchen, eine funktionierende und stabile Liebesbeziehung aufzubauen.

Andererseits ist es ganz „normal“ das dies immer wieder passiert.

Warum? Weil du zu früh aufgibst und dir keine Hilfe holst.

Eigentlich ist es ganz einfach, denn vermutlich haben wir alle nicht gelernt, wie eine liebevolle und lebendige Liebesbeziehung funktioniert, die dann auch noch Bestand hat und die Verliebtheitsphase überlebt. Wir leben dann doch die alten gelernten Muster weiter und das Ergebnis ist dann auch das Gleiche.

Nichts fordert uns so sehr heraus, wie eine Liebesbeziehung, denn die Partner, die wir wählen, haben die „Macht“ mikroskopisch genau unsere Knöpfe zu drücken – deshalb wählen wir sie. Dies geschieht natürlich nicht bewusst. Unser Unterbewusstes sucht sich punktgenau die Menschen aus, mit denen wir etwas lernen könnten, die, die dann doch genau so sind, wie wir es „eigentlich“ nicht mehr wollten.

Eine Partnerschaft, die du dir wünschst, wirst du nur bekommen,
wenn du bereit bist, dich dem zu stellen, was dich daran hindert.

So kannst du Neuland entdecken, was allerdings nur geht, wenn du die Sicht auf bekannte Küsten verlierst. Eine wirklich große Herausforderung, ich weiß, aber es lohnt sich sehr.

Helge

Das Brüllen hinter dem Schweigen

Hast du gewusst, dass die beste Lüge die, mit einem Loch in der Mitte ist? Um Lügen im engeren Sinne geht es hier aber nicht. Es geht um all das, was wir nicht sagen, womit wir uns nicht zeigen, das, was wir verheimlichen und zu verstecken suchen.

Wir neigen dazu, selektive Wahrheiten zu erzählen und nicht wirklich aufrichtig zu sein. Das Betrifft jede Beziehung die wir haben, aber besonders unsere Liebesbeziehungen, denn dort lauert die größte Gefahr für uns, abgewiesen zu werden.

Wir machen es uns aber mit dieser oberflächlichen Wahrheit schwer in unserem Leben, denn das Ungesagte wird immer lauter und bahnt sich schließlich mit einem Brüllen seinen Weg an die Oberfläche. Dieses Brüllen äußert sich auf die unterschiedlichsten Weisen, z.B. in deiner Liebesbeziehung: durch Stress, Liebesentzug, Sexentzug, Forderungen, Anklagen ,Vorwürfen und allem Möglichen, was dir deine Partnerschaft verleidet und dich unverstanden und beleidigt zurück lässt.

Wie kann das anders gehen?

Ganz einfach, aber nicht so leicht: Indem du mikroskopisch genau die Wahrheit sagst. Was bedeutet das konkret? Du sagst die Wahrheit auf eine Art, die von euch beiden als Wahrheit anerkannt werden kann, also keine Meinungen oder Vermutungen enthält.

Du wirst vielleicht erstaunt sein, was für Aspekt da zutage kommen, die du selber nicht wahr haben, lieber verstecken wolltest, aus Angst vor Zurückweisung vielleicht. Das gilt für beide Seiten. Wenn du dich mit deiner eigenen mikroskopischen Wahrheit beschäftigst, kommst du dir selber auf die Schliche, an welchen Stellen du den Pfad der Ehrlichkeit und Wahrheit verlassen hast.

Du hast Angst, damit alles noch viel schlimmer zu machen?

Wisse: Nur und ausschließlich durch deine völlige Aufrichtigkeit – dir selber und deiner Partnerin/deinem Partner gegenüber, kannst du das Schweigen durchbrechen, welches das Brüllen nicht mehr nötig macht, damit du „endlich“ verstehst, dass nur deine tiefste Wahrheit dich frei macht und zu einer wirklich erfüllenden Liebesbeziehung führen kann.

Klar, du hast immer die Wahl, all das nicht zu wollen, das ist OK, so leben die meisten Menschen in ihren Beziehungen. Wenn du aber mehr willst, dann kommst du daran nicht vorbei.

Dies schreibe ich dir nicht aus schlauem Verstand heraus, sondern aus meiner eigenen tiefsten Erfahrung mit diesem Thema. Du traust dich nicht? Ich kann dich da sehr wirkungsvoll unterstützen.

Helge

Schöpfer*in meiner Realität

6.10.21

Gehört und gelesen hatte ich es zwar schon öfter, aber so wirklich in mein Bewusstsein gesickert ist es erst vor Kurzem: Wir sind die Schöpfer unserer Realität.

Was sich auf den ersten Blick vielleicht so banal anhört, hat aber doch eine ganz schöne Tragweite. Wenn ich wirklich die volle Verantwortung für meine erlebte Realität übernehme, dann habe ich keine Ausreden mehr und kann nicht mehr die Verantwortung an andere Menschen abschieben. Damit meine ich nicht jeder Realität, sondern meine ganz persönliche.

Dies wirklich klar zu haben, zwingt mich, mich mit mir selber zu beschäftigen und zu schauen, an welchen Punkten in meinem Leben ich welche Entscheidungen getroffen habe. Was habe ich zugelassen, wo habe ich nicht reagiert, an welchem Punkt war ich nicht wirklich ehrlich, wann wollte ich gefallen oder es recht machen? Alle diese Punkte zu finden, kann eine ganz schöne Entdeckungsreise zu mir selber sein. Das kann auch weh tun, denn wenn ich sehen kann, wie ich eine schmerzhafte Realität erschaffen habe und das ich selber es war, der das wenigstens mit initiiert hat, dann macht mich das selber zum „Täter“.

Das Gute daran? Die Schöpfung meiner Realität funktioniert in jede Richtung, nicht nur in die Unerwünschte. Dann wandelt sich die Ohnmacht, die ich vorher gefühlt habe, in Macht und bringt mich raus, aus meinem Opfer-Dasein. Und diese Macht kann ich ebenso nutzen, um eine Realität zu erschaffen, die ich will.

Verantwortung für erwünschte Realitäten zu übernehmen fällt sehr leicht, für unerwünschte suchen wir gerne den Ursprung woanders.

Also: Wenn du eine unerwünschte Realität erlebst oder erlebt hast, dann finde doch mal den Punkt, an dem du selber dafür verantwortlich bist oder warst. Da kann dir so manches Licht aufgehen und das gibt dir eine Menge Macht zurück – versprochen!

Liebesbeziehung und der Schöpfungskreislauf

2.10.21

Hast du dich schon mal gefragt, warum es in deiner Liebesbeziehung an manchen Stellen nicht voran geht?

Bei allen anderen möglichen Gründen, die es geben kann, ist ein vermutlich wesentlicher, dass du den Schöpfungskreislauf noch nicht kennst. Dieser funktioniert für alle Bereiche deines Lebens, nicht nur in deiner Liebesbeziehung.

Woher weißt du, was du wirklich willst, brauchst und was dir so elementar wichtig ist? Nimmst du dir Zeit, in Ruhe darüber nachzusinnen? In dem schnellen und überlasteten Alltag heutzutage wird so schnell „aus der Hüfte geschossen“ und nicht in Stille und Ruhe überlegt und gefühlt, was das Richtige ist. Im Stress können wir nicht von dem richtigen Weg gefunden werden, da wir überhaupt nicht wirklich auf Empfang sind. Wie oft hast du schon eine zu schnelle Entscheidung getroffen, die dir dann später „um die Ohren“ geflogen ist? Ich schon oft.

Sich Zeit nehmen und sich immer wieder die Frage zu stellen: „Was bedeutet meine Wahl konkret?“ führt dazu, alles in Ruhe zu bedenken und die möglichen Konsequenzen – in jede Richtung – abzuwägen und zu verstehen. Wenn wir so frei wählen können, dann fühlt sich die ganze Sache anders an und wir können einen kreativen Plan entwickeln, wie wir das Gewählte in die Tat umsetzen können.

Also: Was in deiner Liebesbeziehung möchtest du erleben, was brauchst du? Wie könnte dein Plan aussehen, den du aus der Ruhe „empfangen“ hast?

Wenn du nun einen Plan hast, der gut überlegt ist und den du auch fühlen kannst, kommt die Tat. Denn der beste Plan wird dir nichts nützen, ohne dass du ihn auch umsetzt. Hier sind kleine Schritte nötig, die dein Unbewusstes für möglich hält, sonst wird es deinen Plan irgendwie zu verhindern suchen.

An dieser Stelle ist das Messbare sehr wichtig. Woran kannst du messen, ob dein Plan zu den gewünschten Ergebnissen führt? Ohne dieses Messbare kannst du nicht überprüfen und auch nicht die volle Verantwortung übernehmen, denn es bleibt zu vage.

Ein Plan für deine Liebesbeziehung wie: „wir treffen uns regelmäßig in einem intimen Raum“ bedeutet konkret was? Nur wenn du dies konkret machst, auf Tag und Stunde, können beide, jeder für sich, die volle Verantwortung übernehmen und dafür sorgen, dass der gemeinsame Plan und die damit zusammenhängende Vereinbarung auch eingehalten wird und werden kann.

Möglicherweise muss der Plan und die Vereinbarung korrigiert werden, wenn du bei einer konkret festgelegten Überprüfung und Bestandsaufnahme feststellst, dass es so nicht funktioniert.

Das Überprüfen ist ein weiterer wichtiger Bestandteil, denn der beste Plan und die darauf folgende Umsetzung machen keinen Sinn, wenn sie nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen.

Gehe dann wieder in die Ruhe, Stille und genügend Zeit, dass ein neuer oder anderer Weg dich finden kann.

In diesem Sinne:

Mach dein Leben zu einem Schöpfungskreislauf, der zur Erfüllung deiner Wünsche und Bedürfnisse führt.

Kleine Fluchten

25.9.21

Wie sieht es aus in eurer Liebesbeziehung? Gönnt ihr euch regelmäßig eine Pause vom Alltag und findet Zeit für euch als Paar?

In unserer heutigen schnellen Zeit passiert es leicht, dass Paare sich immer mehr verlieren, weil sie vom Alltag förmlich verschlungen werden. So viele Dinge wollen unsere Aufmerksamkeit und da bleibt dann manchmal keine Zeit mehr, um alleine als Paar überhaupt noch aufzutauchen. Zu viel Arbeit, die Kinder, der Hund, der Haushalt und was sonst noch alles unsere Aufmerksamkeit will, nehmen solche Überhand, dass der Blick auf die Freude und Basis einer Liebesbeziehung verloren geht:

Zeit für euch als Paar ganz allein.

Sei es für eine intime Begegnung, Zeit zum Reden, ein romantisches Essen oder einfach nur zusammen die Seele baumeln lassen.

Und da geht es nicht um die kurz dazwischen geschobene Zeit, sondern einen Raum zu gestalten, in dem sich die Liebe entfalten darf. Das braucht Disziplin, klar, aber auch den klaren Fokus darauf, was wirklich wichtig ist im Zusammenleben als Paar.

Denn am Ende des Tages wird dich nicht das Erledigen von allem Möglichen glücklich gemacht haben, sondern die Zeit, die du mit deinem liebsten Menschen in einem intimen Raum verbracht hast. Wo du Nähe gespürt hast, gesehen worden bist, du Zärtlichkeit erlebt hast.

Also: Hast du, habt ihr eine Routine, die euch regelmäßig „kleine Fluchten“ ermöglicht und wo Raum für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens ist?

Was Frauen können – und Männer nicht

22.9.21

Gewusst habe ich es zwar schon, aber so klar wie jetzt, war es mir noch nie zuvor:

Frauen „können“ etwas, was wir Männer nicht können: Gebären.

Am letzten Biodanza-Ausbildungswochende sprach Antje über Gebären und Erschaffen und den Unterschied davon. Mir sickerte es heiß durch meine Zellen, als mir so klar wurde, dass Männer keine Ahnung davon haben, was gebären ist. Wir können nicht schwanger werden, kein Kind in uns entstehen lassen, es dann gebären und so zur Welt bringen.

Ich habe diese Tatsache vorher als „normal“ und als die biologisch Natur einer Frau betrachtet. Und auch wenn es das ist, habe ich die Bedeutung von „gebären können“ nicht wirklich verstanden. Ich, als Mann und lediglicher „Samenspender“, habe in diesem ganzen Vorgang zwar eine wichtige, wenngleich auch verschwindend kleine Rolle gespielt, im Vergleich zu dem, was auf Seiten der Frau passiert. Ich bin austauschbar, wurde mir klar. Ich kann erschaffen, aber nicht gebären. Ich kann meinen Samen geben, aber das Wunder des Lebens findet in der Frau statt.

Da kam ich mir doch erst mal ganz klein vor und dachte, Männer haben sich völlig unberechtigt in ihre patriarchale Position erhoben. Unsere Rolle hier auf Erden ist vielmehr hüten, beschützen und versorgen, als herrschen und bestimmen.

Ich glaube inzwischen, dass es Frauen sind und sein werden, die das Blatt hier wenden können und werden, denn sie haben Zugang zu etwas, was mir als Mann verschlossen ist. Das macht mich demütig und ein neuer Blick auf Frauen ist in mir entstanden.

Ich wünsche mir sehr, dass immer mehr Frauen sich dieser Tatsache des Gebären könnens bewusst werden und ebenso Männer verstehen, dass nicht wir es sind, die intuitiv und instinktiv „wissen“ wie es geht, das Leben entstehen zu lassen. Wir als Männer sollten uns neu einordnen – nicht unterordnen – und uns viel mehr von Frauen führen lassen.

Bei Sturm kannst du nicht auf den Grund sehen

18.9.21

Immer wieder, wenn es in unserer Beziehung „stürmte“, war ich versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen und vernünftige Lösungen zu finden. Und ebenso immer wieder machte ich dann die Erfahrung, dass dies in eben jenem Moment nicht gut funktionierte. Aus diesen Versuchen entstanden oft wunderbare Streitereien, in denen sich die Wellen dann erst so richtig hoch schaukelten.

Inzwischen habe ich gelernt, soweit es geht Ruhe zu bewahren, den Sturm „ab zu wettern“, nicht in blinden „Lösungsaktionismus“ zu verfallen und erst später, wenn das Wasser wieder glatt ist, der Sache auf den Grund zu gehen. Das kann eine ganz schöne Geduldsprobe sein, klar, aber es ist ein guter Weg.

Unsere Liebesbeziehungen sind oft der Ort, an dem sich Stürme aufbrauen, wir mit unserer Frustration und Ohnmacht konfrontiert werden, da sich die Situation im Sturm nicht lösen lässt.

Wenn du das nächste Mal in deiner Beziehung im Sturm stehst, dann erinnerst du dich vielleicht an meine Worte und es fällt dir leichter, nicht in dem Moment etwas lösen zu wollen. Später, wenn Ruhe eingekehrt ist und du wieder auf den Grund schauen kannst, erscheint die ganze Sache vielleicht in einem anderen Licht. Manches erübrigt sich von selbst und Lösungen können viel leichter gefunden werden.

In diesem Sinne:

Sturm abwettern und geduldig warten, bis das Wasser wieder klar ist!

Die Tarzan-Falle

15.9.21

Als Kind war Tarzan einer meiner ganz großen Helden und Idole. Er verkörperte für mich ein ideales Männerbild: wild, stark, authentisch, autark, immer kämpfend für das Gute, die Tiere und die Natur und gegen die „Bösewichte“, ein ganzer Mann eben. Neben all den guten Eigenschaften, die ich in Tarzan gesehen habe – und die ich auch heute noch erstrebenswert finde – ist aber auch ein Männerbild in mich transportiert worden, welches ich heute stark infrage stelle. Auch er war ein Sinnbild für eine völlig überholte Männerkultur, die geprägt war von dem Zeitgeist der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts, ebenso wie die Western-Kultur des John Wayne.

Aus heutiger Sicht würde ich beide für beziehungsgestört halten, Männer, die nie gelernt haben, über den Tellerrand ihrer Mannsein-Definition hinaus zu schauen, die sich selber nie infrage stellen und zäh wie Leder und hart wie Krupp-Stahl ihren Weg gehen.

Und ich weiß, dass es für mich viel „Arbeit“ bedeutet hat – und immer noch tut -, diese alten Männerbilder in mir zu verabschieden und ein neues, zeitgemäßes in mir entstehen zu lassen. Dieses dann in mein Leben zu integrieren ist das, woran ich jeden Tag arbeite.

Genau so sind aber Frauen auch in ihrer Weltsicht und ihrem Rollenverständnis konditioniert worden und entsprechende Frauenbilder sind ebenso vorhanden.

„Ich Tarzan, du Jane“ = Ich Mann, du Frau, hat nun wirklich ausgedient, gleichwohl es wirklich Freude machen kann, in entsprechende Archetypen spielerisch, voll und bewusst einzusteigen.

Aber Mann heute, Frau heute repräsentieren für mich etwas anderes:

Die authentische Begegnung zweier Menschen, jenseits irgendwelcher Rollenvorstellungen und bereit zu erforschen, was hinter unseren gelernten und bekannten Mustern steckt.

Eine überaus spannende und sehr lohnende Forschungsreise!

Verbindung ist alles

11.9.21

Als Mensch zu der Gattung „Säugetier“ gehörend sind wir „Herdentiere“ und soziale Wesen. Daher ist die Verbindung zu unserer „Herde“ für uns so wichtig. Ebenso sind wir aber auch „Fluchttiere“, denn in der Nahrungskette sind wir „Futter“ für die uns überlegenen „Raubtiere“. Wie wir sehen können, sind wir als Gattung aber auch zumindest so intelligent, dass wir durchaus in der Lage sind, diesen Nachteil auszugleichen und haben uns so in die „Krone“ der Schöpfung aufgeschwungen.

Was haben wir auf dem Weg dahin aber verloren, was ist soweit praktisch in Vergessenheit geraten, dass wir heute scheinbar auf einen Kollaps auf vielen Ebenen zusteuern?

Die Verbindung ist es.

Wir sind weder mit uns selbst wirklich gut verbunden noch mit den anderen Menschen und schon gar nicht mit der Natur, unserem Planeten und der gesamten Schöpfung überhaupt.

Starke Worte, aber machen wir uns einmal klar: Etwas, mit dem wir uns von Herzen verbunden fühlen, dem können wir nichts antun. Dies ist soweit absurd, dass es in unserem Bewusstsein nicht mal als Option vorhanden ist. Womit wir verbunden sind, das wollen wir schützen, hüten und bewahren, nicht zerstören.

An dem Zustand unserer Beziehungen/Verbindungen zu Menschen, Tieren, der Natur und Dingen können wir gut sehen, wie es um diese steht.

Also: Was stärkt deine Beziehungen, was solltest du mal wieder tun, um z.B. deine Verbindung zu anderen Menschen so richtig aufleben zu lassen und einzutauchen in ein Meer der Lebendigkeit? Wie können wir in achtsamer, respektvoller Verbindung mit allen Wesen sein?