Schöpfer*in meiner Realität

6.10.21

Gehört und gelesen hatte ich es zwar schon öfter, aber so wirklich in mein Bewusstsein gesickert ist es erst vor Kurzem: Wir sind die Schöpfer unserer Realität.

Was sich auf den ersten Blick vielleicht so banal anhört, hat aber doch eine ganz schöne Tragweite. Wenn ich wirklich die volle Verantwortung für meine erlebte Realität übernehme, dann habe ich keine Ausreden mehr und kann nicht mehr die Verantwortung an andere Menschen abschieben. Damit meine ich nicht jeder Realität, sondern meine ganz persönliche.

Dies wirklich klar zu haben, zwingt mich, mich mit mir selber zu beschäftigen und zu schauen, an welchen Punkten in meinem Leben ich welche Entscheidungen getroffen habe. Was habe ich zugelassen, wo habe ich nicht reagiert, an welchem Punkt war ich nicht wirklich ehrlich, wann wollte ich gefallen oder es recht machen? Alle diese Punkte zu finden, kann eine ganz schöne Entdeckungsreise zu mir selber sein. Das kann auch weh tun, denn wenn ich sehen kann, wie ich eine schmerzhafte Realität erschaffen habe und das ich selber es war, der das wenigstens mit initiiert hat, dann macht mich das selber zum „Täter“.

Das Gute daran? Die Schöpfung meiner Realität funktioniert in jede Richtung, nicht nur in die Unerwünschte. Dann wandelt sich die Ohnmacht, die ich vorher gefühlt habe, in Macht und bringt mich raus, aus meinem Opfer-Dasein. Und diese Macht kann ich ebenso nutzen, um eine Realität zu erschaffen, die ich will.

Verantwortung für erwünschte Realitäten zu übernehmen fällt sehr leicht, für unerwünschte suchen wir gerne den Ursprung woanders.

Also: Wenn du eine unerwünschte Realität erlebst oder erlebt hast, dann finde doch mal den Punkt, an dem du selber dafür verantwortlich bist oder warst. Da kann dir so manches Licht aufgehen und das gibt dir eine Menge Macht zurück – versprochen!

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